Wie eine Frau „ von unterwärts" aussah, bekam man erst ein halbes Jahrhundert später – im Film- zu sehen „ Sein Engel mit den zwei Pistolen". Die Unterkleidung war stilgerecht: mit spitzengefassten „ Untertaille „ und den Bündchen leicht „geschürzten" Unterbeinkleidern 

Der Regisseur des Filmes , Norman Mc Leod, braucht 1950 neunzehn Wochen dazu, um zuverlässig festzustellen, wie anno dazumal die Damen zwischen dem Nachtmahl und dem Gutenachtkuss aussahen...

 Wie klopft das junge Herz eines jungen Mädchens unter dem tiefgeschnürten, rosafarbigen Mieder, welches beim ersten Ball die schlanke Taille fest umfängt.

„ Nicht so fest mein Kind !" pflegte die Mutter zu sagen, wenn sie es schnürte. „ Aber nein Mama", versicherte sie treuherzig, und kaum hatte die Gute den Rücken gewendet, zog sie rasch um ein paar Zentimeter das Mieder noch enger.

Auch für die „stärkeren" Damen fand man immer ein Korsett , das sie zu dem machte , was sie einst waren. Man hatte einen Körper, aber die Figur machte das Korsett.

Es gab so viele.

Das Frontkorsett, das Gürtelmieder, das Hüftkorsett, das Zwickelkorsett, das Sportmieder und das Decollete – Korsett.

Dieses ist innen und außen von Seide gefertigt, innen zartweiß , außen von Brokat. Von mattgelben Grunde heben sich bunte und silberne Blumen effektvoll ab. Der Ausschnitt ist mit echter Brüsseler Kanten und Rosetten aus strohhalmschmalen Bändchen garniert. Die Stangen von allerbestem Fischbein. Schleifengeschmückte Strumpfbänder schweben bis zu den Strümpfen.

Jedes verdient Verehrung, denn es schließt das allerschönste ein, das ein schönes Weib besitzt.

Wollt Ihr es leugnen , Ihr Männer?

 

 

 

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